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Ab 23.04.2021 Digitale Lesungen mit Ralf Pannowitsch "Es war einmal ein blauer Planet" und weiteren sächsischen Autoren

In zahlreichen Lesungen präsentieren jedes Jahr Autorinnen und Autoren aus Sachsen Zeugnisse ihres Schaffens in sächsischen Bibliotheken.

Pünktlich zum Welttag des Buches sollte Ralf Pannowitsch (Übersetzer) in der Stadtbibliothek Torgau aus dem aktuellen Roman „Es war einmal ein blauer Planet“ von François Lelord“ lesen. Mit Hector hatte François Lelord einen unvergesslichen Helden geschaffen, dem Millionen Leserinnen und Leser folgten. In seinem neuen Roman lässt er den liebenswerten Robin in einer abenteuerlichen Mission die große Frage erkunden, wie wir in Zukunft leben wollen. Eine inspirierende Geschichte über das, was wir in Zukunft brauchen, um glücklich zu sein.

Um diesem Vergnügen nicht ganz entsagen zu müssen, findet die Veranstaltung in einem digitalen Format statt. Anstelle der Lesungen vor Ort liest Ralf Pannowitsch ab dem 23. April in einem Podcast vor. Auch alle anderen teilnehmenden Autorinnen und Autoren werden jeweils in einem Audiopodcast eine kleine Kostprobe aus ihrem aktuellen Buch vorlesen. So können Sie Beiträge von Ralph Grüneberger, Andreas Heidtmann, Kerstin Hensel, Patrick Hofmann, Birgit Jasmund, Constanze John, Verena Keßler, Anselm Oelze, Deniz Ohde, und Ulrike Almut Sandig genießen. Alle Podcasts stehen ab dem 23.04.2021 kostenfrei für drei Monate zur Verfügung, die Bücher dazu sowie weitere Werke der Autorinnen und Autoren können in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden.

 

Über das Projekt: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literaturforum Bibliothek - Autorinnen und Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken“ bekommen in Sachsen lebende oder aus dem Freistaat stammende Autoren und Übersetzer die Möglichkeit, sich und ihr aktuell erschienenes Werk einer großen Öffentlichkeit vorzustellen. Das Projekt wird vom Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. unter finanzieller Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst durchgeführt.

01.10.2021 19:30 Uhr Thomas Meixner: Dia-Vortrag "Amerika - auf dem Rad nach Feuerland"

"Alaska nach Feuerland" - 41.000 km mit dem Fahrrad durch Amerika

Thomas Meixner begann seine Fahrradreise in Alaska und kurbelte 41000 Kilometer bis in den äußersten Süden Patagoniens. Sein Weg führte ihn zunächst nach Norden - in die Arktis, wo er die Stadt Inuvik besuchte. Von dort reiste er nach Süden, durch das Yukon Territorium auf dem Alaska Highway, durch British Columbia bis nach Vancouver  am Pazifik. Die Räder rollten weiter in den Osten dieses riesigen Landes. Am Sankt Lorenz Strom empfing ihn der "Indian Summer", der kanadische Herbst, mit seiner spektakulären Farbenpracht. Dann kam die USA an die Reihe. Östlich des Mississippis, den Winter im Nacken, freute er sich auf den Süden, erreichte New Orleans und schließlich Florida.

Nach einem kurzen Besuch bei den Majas auf Yukatan fuhr er 2000 km auf der Ausnahmeinsel Kuba. In Südamerika war Caracas die erste Station. Die Hitze in Venezuela, der feuchte Dschungel im Amazonas, die dünne Luft in Bolivien, all das wurde mit viel Kraft und Schweiß gemeistert. Höhepunkt seiner Reise war die Besteigung des Illimani; der 6439 Meter hohe Berg ragt vor den Toren der bolivianischen Hauptstadt La Paz in den Himmel. Auf dem Gipfel stand er schließlich alleine.

Es folgten die Länder Argentinien, Paraguay, Uruguay und Chile. Ein Höhepunkt war schließlich das stürmische Patagonien. Thomas Meixner kämpfte sich durch die Einsamkeit der flachen argentinischen Steppe und kam dann in der südlichsten Stadt unseres Planeten, in Ushuaia, an. Er besuchte etliche Nationalparks in den südlichen Anden und hatte dann, nach 20 langen Monaten und 41000 Kilometern die Hauptstadt Chiles, Santiago, erreicht. Hier ging die abenteuerliche Fahrt zu Ende.

Viele Eindrücke, Fotos, Videos und auch Audioaufnahmen brachte der Weltenradler mit in seine Heimat, nach Sachsen-Anhalt.

In einem spannenden Vortrag möchte er seine Gäste einladen mit ihm gemeinsam die "Neue Welt" zu besuchen.

Infos auch unter: www.thomasmeixner.de